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DRUCKBARE BILDER UNSERER TITEL:

PRESSEMELDUNGEN:
    Klare Ansage! - Politische Karikaturen 2009 von Klaus Stuttmann


PRESSESPIEGEL:

30.12.2011 Arte TV
2011 Ein Traum für politische Karikaturisten

Klaus Stuttmann und Jean Plantu ziehen eine karikative Kurzbilanz des Jahres ...

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30.11.2011 Tagesspiegel
Schöne Pleitegeier - Karikaturist Klaus Stuttmann im Tagesspiegel-Salon

Katastrophen sind nichts für Karikaturisten, bekennt Klaus Stuttmann. Denn darüber könne man keine Witze machen. Krisen sind dagegen "wunderbar". Wobei: "Dass Berlusconi abtritt, ist ein Jammer!" ...

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3.10.2011 Arte TV
Karikaturen auf deutsch-französische Art

Plantu im Interview bei der Vorstellung seiner Ausstellung und seines Buchs: Komisches Volk

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28.06.2011 Berliner Zeitung
HARALD KRETZSCHMAR - Von Gründgens bis Tarantino

Das menschliche Gesicht, sagt Harald Kretzschmar, ist die bewegteste und bewegendste Landschaft der Welt...

Jetzt ist Kretzschmar, als nachträgliches Geschenk zu seinem 80. Geburtstag, eine Personalausstellung im Potsdamer Großen Waisenhaus gewidmet: An den Wänden des hellen, großzügig geschwungenen Treppenflurs sind 120 seiner Zeichnungen unter dem Titel "Mimen und Mienen" versammelt. Zu sehen sind Werke aus allen Schaffensphasen, auch eine Reihe neuester Karikaturen, die bisher noch nirgendwo ausgestellt oder gedruckt wurden: Wim Wenders mit überdimensionaler Haartolle; der knorrige, knurrige Rainer Werner Fassbinder; die skeptische Sophie Rois; die Filmgrößen Tarantino, Almodovar, Dresen.

Kretzschmar arbeitet mit Filzstift, bevorzugt dabei den vollen Strich, zeichnet gleichsam mit dem "trockenen Tuschpinsel"; er versteht das als Referenz an sein großes Vorbild Josef Hegenbarth, den er in jungen Jahren noch in Dresden besucht hatte. Keiner der Porträtierten hat ihm in seinem Kleinmachnower Atelier je Modell gesessen; und auf der Berlinale schaut er sich lieber Filme an, als mit dem Zeichenblock auf die Jagd nach Prominenten zu gehen. Er skizziert vielmehr aus der Erinnerung, hat sich dafür ein umfangreiches Archiv aus Zeitungsschnipseln angelegt, liest Interviews und Biographien. Die Karikaturen entstehen aus einem Geist ironischer Empathie: Die äußeren Eigenheiten, die Kretzschmar hervorhebt, sollen dazu beitragen, das Wesen der Porträtierten, ihre Besonderheiten und Macken zu erfassen...

Quelle: Berliner Zeitung



10.03.2011 Tagesspiegel
Garantiert selbst gezeichnet

"Klaus Stuttmann hat hier auf 40 Seiten seine besten Karikaturen zu Karl-Theodor zu Guttenberg versammelt"

Quelle:Tagesspiegel



09.03.2011 Deutschlandfunk Radio
Leseempfehlung für unsere Bücher "Land unter" und "ohne Titel"

… dann greifen Sie doch zu dem schönen Band „Land unter!“ aus dem Schaltzeitverlag Berlin. Er präsentiert eine umfangreiche Auswahl der Karikaturen von Klaus Stuttmann, die 2010 – vor allem im Tagesspiegel – erschienen sind. Klaus Stuttmann geht es nicht darum, physische Auffälligkeiten von Politikern lächerlich zu machen, die werden nur angedeutet. Er betreibt Denk- und Sprachkritik der feinsten Art…

Deutschlandfunk , Stephan Göritz
„Liiies doch mal was! – Kabarett und Chanson zwischen Buchdeckeln“ (Sendung 9.3.2011)




19.01.2011 Tagesspiegel
Trotz und Umwege

Die Preisträger im Wettbewerb „Rückblende 2010“

Ist es Trotz? Selbstgerechtigkeit? Oder Stolz, mit diesem in der Meinung von hunderttausenden Lesern offenbar notwendigen Diskussionsbeitrag eine Debatte in Gang gesetzt zu haben? In der Pressekonferenz, die der Reuters-Fotograf Fabrizio Bensch am 30. August besucht hat, gibt der Autor des Millionensellers „Deutschland schafft sich ab“, Thilo Sarrazin, darauf kaum konkrete Antworten. Wohl aber in seiner Gestik, die Bensch eingefangen hat. Deshalb hat ihm die „Rückblende“-Jury den ersten Preis des Wettbewerbs für politische Fotografie zuerkannt.

Um Gesten geht es immer auch in der politischen Karikatur. Besonders freuen wir uns, dass es zwei auch für den Tagesspiegel regelmäßig zeichnende Autoren sind, die den ersten Preis und eine lobende Erwähnung in der Kategorie bekommen haben: Reiner Schwalme für seine in der „Sächsischen Zeitung“ erschienene Karikatur zum Vertrauensverlust der katholischen Kirche – und, zum gleichen Thema, Klaus Stuttmann, dessen provokante Zeichnung im „Freitag“ erschien.

Die Teilnehmerzahlen der Rückblende 2010 erreichten mit 249 Fotografen und 61 Karikaturisten wieder ein Rekordniveau; mehr als 1250 Arbeiten wurden eingereicht. Zum 27. Mal veranstaltet die Landesvertretung Rheinland-Pfalz die Rückblende, seit Jahren in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger. Das beste Foto wird mit 7000 Euro ausgezeichnet, für die beste Karikatur gibt es 500 Euro. Tsp

www.tagesspiegel.de/rueckblende



05.01.2011 Badische Zeitung
Brüderle und Schwesterle

HUMOR UND POLITIK II: Karikaturen von Haitzinger und Stuttmann komprimiert und gebunden.

Wir sind das Volk

Gute Karikaturisten gibt es nur wenige in Deutschland. Die Badische Zeitung – so viel Stolz gönnen wir uns an dieser Stelle – genießt das seltene Privileg, gleich zwei von ihnen zu haben: Horst Haitzinger und Klaus Stuttmann. Beide liefern ihre Zeichnungen täglich per Fax in die Politikredaktion, die sich dann oft genug mit der Entscheidung quält, welche von ihnen sie ins Blatt nimmt.

Wer nun Lust hat auf mehr Lachen, Schmunzeln oder Nachdenken, dem kann geholfen werden. Haitzinger und Stuttmann haben, jeder für sich, alle ihre Karikaturen des Jahres 2010 als Bildbände veröffentlicht, Stuttmann sogar teilweise in Farbe. Die Bildbände regen nicht nur Gehirnzellen und Lachmuskeln an, sondern bieten auch einen Rückblick auf das Jahr. Man kann noch mal genießen, wie sich (Wirtschaftsminister) Brüderle und Schwesterle (Merkel) im Laufstall um einen Opel schlagen oder wie die drei Jamaika-Koalitionäre von der Saar auf einer einsamen Insel voller Angst auf eine um sie kreisende Haiflosse starren, die, was sie nicht sehen, zu einem Hai mit dem Gesicht Lafontaines gehört. Es sind viele Karikaturen dabei, die nicht nur bedingt durch die Qual der Auswahl nicht in der BZ erschienen sind, sondern auch solche, die – sorry liebe Kirchenfeinde – religiöse Gefühle arg strapazieren. Vor allem Stuttmann liebt es antiklerikal.

Gerade vor dem Hintergrund, dass sich flache Comedy immer mehr ausbreitet, sind Karikaturen eine kunstvolle Form politisch-publizistischer Kritik. Ihnen geht es um Verzerrungen, die erhellen, Zusammenhänge, die bizarr sind, oder schlicht um Wahrheiten, die man auf Anhieb nicht erkennt oder die sich andere nicht so offen auszudrücken wagen. Karikatur ist deshalb auch immer pointierte Aufklärung. – Horst Haitzinger: Politische Karikaturen 2010. Stiebner Verlag, 11,90 Euro. – Klaus Stuttmann: Land unter! Politische Karikaturen 2010. Schaltzeitverlag, 19,90 Euro.

www.badische-zeitung/kultur



13.12.2010, Tagesspiegel
Stuttmann zieht spöttisch Bilanz

Ohne Guido Westerwelle wäre die politische Kultur ärmer – zumindest die Kultur der politischen Satire. Das illustriert anschaulich der aktuelle Sammelband mit den Karikaturen von Klaus Stuttmann, der für den Tagesspiegel täglich die Lage der Nation kommentiert. Das Buch trägt den Titel „Land unter!“, ist jetzt im Schaltzeitverlag erschienen (250 Seiten, 19,90 Euro) und ist unter anderem im Tagesspiegelshop erhältlich. Wer Stuttmanns Werkschau aus den vergangenen zwölf Monaten durchblättert, stößt dabei überdurchschnittlich oft auf den Bundesaußenminister und FDP-Chef, der in diesem Jahr nicht nur aus Stuttmanns Sicht eine besonders komische Figur abgegeben hat.

Wie er es schafft, jeden Tag eine oder mehrere frische Pointen zum Tagesgeschehen zu finden, welche Aufgaben die politische Karikatur hat – und wo die Grenzen der Satire sind, darüber spricht Stuttmann an diesem Donnerstag um 20.30 Uhr mit Tagesspiegelredakteur Lars von Törne bei einer öffentlichen Veranstaltung im Nachbarschaftshaus Friedenau, Holsteinische Straße 30, der Eintritt ist frei. Tsp

http://www.tagesspiegel.de/berlin/stuttmann-zieht-spoettisch-bilanz/3621764.html



13.12.2010, Lausitzer Rundschau
Mit spitzem Stift

Druckfrisch kam er Anfang Dezember auf den Markt, der satirische Jahresrückblick von Klaus Stuttmann. RUNDSCHAU-Leser kennen seine Karikaturen von Seite 2, aber auch über 20 deutsche Tages- und Wochenzeitungen und Magazine publizieren seine politischen Zeichnungen. Und so hat Klaus Stuttmann in seinem Buch nach Monaten geordnet – beginnend mit Dezember 2009, weil ja im November 2010 schon Schluss ist – die wichtigsten Themen Deutschlands und der Welt zusammengefasst und dazu seine Karikaturen gestellt. Wir sehen einen wegen des Sarrazin-Hypes heulenden Westerwelle, einen Obama mit Lahme-Ente-Füßen oder Stuttgart 21 in diversen Ausführungen – alles mit spitzem Stift auf den Punkt gebracht: Satire, die besticht, zum Schmunzeln und Nachdenken anregt. (Steffi Schubert)

http://www.lr-online.de/kultur/buecher/Mit-spitzem-Stift;art1006,3132566



09.12.2010, Geschichtspuls.de
„Land unter!”: Klaus Stuttmanns Karikaturen-Rückschau 2010

Rechtzeitig zum Jahresausklang ist das neue Karikaturenbuch von Klaus Stuttmann erschienen. Unter dem Titel “Land unter” lässt der Zeichner in seiner unnachahmlichen Manier die Themen, Ereignisse und Persönlichkeiten des politisch turbulenten Jahres 2010 Revue passieren: von Afghanistan und Atomkraft bis “Deutschland schafft sich ab” und “Stuttgart 21″, von Angela bis Sarrazin, von Obama bis Westerwelle – im Ergebnis steht der etwas andere Jahresrückblick und vielleicht auch noch das passende Weihnachtsgeschenk für den ein oder anderen…

Klaus Stuttmann zählt zu den wohl meistpublizierten Karikaturisten Deutschlands. Seine Zeichnungen mit dem unbarmherzig präzisen und satirisch scharfen Strich erscheinen täglich in über 20 deutschen Tages- und Wochenzeitungen, Magazinen und Zeitschriften. Zum zweiten Mal – nach dem ausverkauften Jahresrückblick 2009 “Klare Ansage” – gibt es nun im Schaltzeit Verlag eine Zusammenstellung seiner besten Werke des zurückliegenden Jahres. “Land unter!” ist eine Fundgrube für politisch aufgeweckte Zeitgenossen, die intelligent lachen und sich gewitzt informieren wollen.

Der satirische Jahresrückblick 2010 umfasst 252 Seiten mit 227 Karikaturen, davon über 80 koloriert. Mit dabei ist auch die Berlusconi-Karikatur, die beim italienischen Karikaturenwettbewerb “Premio Satira Politica” den ersten Preis erhielt. Das Vorwort stammt von Klaus Staeck, Präsident der Berliner Akademie der Künste. Kurze Erinnerungstexte fassen die Geschehnisse der einzelnen Monate zusammen und resümieren den Entstehungskontext der Karikaturen.

http://geschichtspuls.de/jahresrueckblick-klaus-stuttmann-karikaturen-2010-art1524



07.12.2010, Süddeutsche Zeitung Magazin
Das Beste aus aller Welt

Axel Hacke freut sich schon darauf, im neuen Buch von Klaus Stuttmann zu blättern: Land unter! – Politische Karikaturen 2010 ist gerade im Schaltzeit Verlag erschienen.

http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/35068/



27.11.2010 – Klaus Stuttmann: Land unter! Politische Karikaturen 2010.
Von „Deutschland schafft sich ab“ bis „Stuttgart 21“ – Klaus Stuttmanns Karikaturen-Band „Land unter! “ fasst das politisch turbulente Jahr 2010 zusammen

Am 01.12.2010 erscheint das neue Karikaturenbuch von Klaus Stuttmann unter dem Titel „Land unter“. In seiner unnachahmlichen Manier lässt der Zeichner die Themen, Vorgänge und Persönlichkeiten des Jahres Revue passieren: von Afghanistan und Atomkraft bis Deutschland schafft sich ab und Stuttgart 21, von Angela bis Sarrazin, Obama und Westerwelle.

Klaus Stuttmann zählt zu den meistpublizierten Karikaturisten Deutschlands. Seine Karikaturen erscheinen täglich in über 20 deutschen Tages- und Wochenzeitungen, Magazinen und Zeitschriften vor einem Millionenpublikum. Die meisten kennen daher seine Zeichnungen und das Buchcover mit dem Politiker-Traumschiff wirkt unerwartet vertraut. Stuttmanns Blick ist unbestechlich klar, sein Strich unbarmherzig präzise und satirisch scharf. Das Buch ist eine Fundgrube für den politisch aufgeweckten Zeitgenossen, der intelligent lachen und sich gewitzt informieren wollen. „Land unter“ ist das zweite Stuttmann-Buch im Schaltzeit Verlag, in direkter Folge zum ausverkauften Jahresrückblick 2009 „Klare Ansage“. Der satirische Jahresrückblick 2010 dreht sich um deutsche Politik und internationale Ereignisse, umfasst 252 Seiten mit 227 Karikaturen, davon über 80 koloriert. Mit dabei die Berlusconi-Karikatur, die beim italienischen Karikaturenwettbewerb Premio Satira Politica den ersten Preis erhielt. Das Vorwort stammt von Klaus Staeck, Präsident der Berliner Akademie der Künste. Kurze Erinnerungstexte fassen die Geschehnisse der einzelnen Monate zusammen und resümieren den Entstehungskontext der Karikaturen.

Klaus Stuttmann: Land unter! Politische Karikaturen 2010. Erschienen im Schaltzeit Verlag Berlin ISBN 978-3-941362-08-6 € 19,90, 256 Seiten, Softcover

Erhältlich im gut sortierten Buchhandel, Weihnachtsmarkt Berlin, beim Tagesspiegel-Shop, Weihnachtsmarkt Leipzig – bei der Ticketgalerie. Im Internet bei Amazon oder direkt beim Verlag: www.schaltzeit-verlag.de



Gelächter über die Geschlechter – und mehr

Barbara Henniger und HOGLI blicken gemeinsam auf Politik und Gesellschaft – und sie tun das im Schaltzeit Verlag.

Der Schaltzeit Verlag hat erneut eine gelungene Karikaturen-Ausstellung zum Anlass für eine Buchveröffentlichung genommen:

Barbara Henniger/ HOGLI: WeibsBilder! Mit einer Einladung von Herbert Schirmer. Schaltzeit Verlag Berlin. ISBN 978-3-941362-05-5. Preis: 10,50 Euro. Erhältlich im Buchhandel, bei Amazon und direkt beim Schaltzeit Verlag www.schaltzeitverlag.de

Pünktlich zum Internationalen Frauentag wurde am 8. März 2010 im Alten Militärwaisenhaus zu Potsdam eine gleichnamige Ausstellung eröffnet, die sogleich zu einem Anziehungspunkt für die Freunde der Karikatur geworden ist. Das dazu gehörige Büchlein in bestens handlichem Format versammelt alle dort gezeigten Bilder in paarweiser Zusammenstellung. Seite für Seite stehen sich Henniger und Hogli gegenüber. Henniger, vielen als Mitarbeiterin des Satireblatts Eulenspiegel bekannt, argumentiert deutlicher politisch. HOGLI, unter anderem alle zwei Wochen in der Wochenzeitung Freitag präsent und als Illustratorin (unter anderem der Reihe „Der Kleine Vampir“) weltweit vertreten, zielt mehr auf Geschlechterbeziehungen ab, was freilich auch keineswegs unpolitisch abgeht. Beiden gelingt es gleich vorzüglich, Kritik mit Erheiterung und mehr oder weniger sanfte Subversion mit Witz zu verbinden: ein gelungener Drahtseilakt zwischen Politik und Komik, dem der Applaus des Lesers sicher ist.



Klaus Stuttmann: "Klare Ansage"

Berlin, 17. Dezember 2009

Klaus Stuttmann zeichnet seit über drei Jahrzehnten politische Karikaturen. Renommierte Tages- und Wochenzeitungen in ganz Deutschland veröffentlichen seine Zeichnungen, viele Leser beginnen ihre Zeitungslektüre mit seinem politisch-bissigen, satirischen Bilderkommentar. Jetzt sind Stuttmanns Karikaturen erstmals in Buchform erhältlich. In dem Bildband „Klare Ansage“ präsentiert der Künstler eine Auswahl seiner Jahresproduktion 2009 (inklusive Dezember): 200 ganzseitige Zeichnungen,viele davon koloriert. Ein Buch mit Witz und Analyse, Politik und Zeichenkunst, Durchblick und klarer Ansage. Passend zum Buch hat Stuttmann als besonderen Clou das Angela-Merkel-Daumenkino „Das Jahr im Zeitraffer“ gezeichnet. So ergibt sich ein „großer“ und ein „kleiner“ Jahresrückblick, der auf amüsante Art und Weise die Erinnerung an markante Ereignisse und Personen des Superwahljahres 2009 noch einmal zurückbringt. Die Karikaturen von Klaus Stuttmann reichen längst über die tagesaktuelle Dimension hinaus. Der Künstler hat in den letzten Jahren immer häufiger die begehrtesten Karikaturenpreise des Landes verliehen bekommen.

Buchtipp: Klaus Stuttmann: „Klare Ansage – Politische Karikaturen 2009“ Erschienen im Schaltzeit Verlag Berlin.

ISBN 978-3-941362-04-8. Preis: 17,90 Euro. Erhältlich im Buchhandel, bei Amazon und direkt beim Schaltzeit Verlag.

Außerdem erschienen „Das Jahr im Zeitraffer“ – Das Daumenkino zum Buch in limitierter Auflage Preis: 4,90 €

Ausstellungstipp: Klaus Stuttmanns Karikaturen sind derzeit im Wilhelm-Busch-Museum in Hannover zu betrachten. Zur Finissage am 10.01.2010 hat sich der Künstler zusammen mit dem Stimmenimitator Christian Korten angekündigt. Bei dieser Gelegenheit wird er auch für eine Signierstunde zur Verfügungstehen.




Andi Leser im Interview mit dem RBB:

Distanzblick auf Eisenhüttenstadt

"Die Stadt lässt mich nicht los"
Eine "Hass-Liebe" verbinde ihn mit seiner Heimatstadt, sagt Andi Leser, Blogger und Autor, der 20 Jahre lang in der "Sta(h)linstadt" gelebt hat. Vor zehn Jahren ist er weggezogen, aber die Stadt lässt ihn nicht los, sagt er.

Ein bis zwei Mal im Monat kommt er wieder her, manchmal öfter. Meistens ist er dabei mit der Kamera unterwegs, hält fest, wie sich die Stadt verändert – und schreibt darüber.

Seit 2006 ist Eisenhüttenstadt Thema seines Blogs, "Logbuch Stahlinstadt a.k.a. Eisenhüttenstadt". Das Bloggen habe viel mit dieser Hass-Liebe zu tun, sagt Leser. "Was mich an dieser Stadt immer gestört hat, ist dass sie so statisch ist", erzählt er. Eisenhüttenstadt sei als "geplante" Stadt sehr rechtwinklig, sehr uniform. Den Hass gegen diese Einheitlichkeit bezeichnet er als Teil seiner Motivation, zu bloggen.

Satellitenhüttenstadt ist eine geplante Stadt, am Reißbrett entstanden, auf Anweisung von Ganzoben. Auf dem Reißbrett, also in der Draufsicht, mag sie gleichmäßig und harmonisch erscheinen, doch die Draufsicht ist die Perspektive eines über den Dingen stehenden Gottes. Aus der Innenansicht, also der menschlichen Perspektive, wirkt sie langweilig und ungemütlich. Alles hier steht im rechten Winkel zueinander: Die Straßen, die Häuserblocks, die Rasenflächen vor den Häuserblocks, die Wäscheleinen innerhalb der Rasenflächen und selbst die Fußwege um die Rasenflächen herum. Wenn es viereckig blühende Blumen und kubisch wachsende Bäume geben würde, hätten die Architekten, diese teuflischen Demiurgen, auch diese für Satellitenhüttenstadt verwandt.

Stahlwerk Orange (aus "Hinz- und Kurzgeschichten" von Andi Leser)

"Ich versuche, dieses Rechtwinklige sozusagen mit Querschüssen aufzubrechen." Einfach mal über den Horizont zu schauen; anders, eben nicht im Rahmen denken, sondern lieber den Rahmen sprengen – nicht ohne Grund verspricht die Unterzeile des Blogtitels "Regionalnachrichten, die sonst keiner bringt".

Dass er mittlerweile nicht mehr in Eisenhüttenstadt wohnt, empfindet Andi Leser für seine Texte eher als Bereicherung. "Aus der Distanz hat man eine Draußensicht", sagt er. "Wenn man noch hier wohnt, würden einem viele Dinge vermutlich gar nicht auffallen". Oder man würde nicht darüber schreiben - zumindest nicht so wie Andi Leser.

Doris Hellpoldt

EisenhüttenstadtInterview_1



Pressemeldung

Berlin, 31. August 2009

Andi Leser "Hinz- und Kurzgeschichten" - Kein Roman.


!!PRESSEMELDUNG WEGEN KRISE GESTRICHEN!!



Weitere Informationen sind aus Kostengründen nur online, per Mail oder telefonisch erhältlich.

Pressekontakt:

Andi Hörer - Mail: presse(at)schaltzeit.de - Fon: 0049 30 61289260 Hier gibt es die nicht vorhandene Pressemeldung als PDF zum Download.





40 Jahre Berliner Geschichte in der Karikatur

Vom Beginn der Studentenbewegung bis zum Einheitsdenkmal - Rainer Hachfelds „Berliner Karikaturen“ als Buch im Schaltzeit Verlag.

Am 9. Juni eröffnete im Potsdamer Landtag die Karikaturen‐Ausstellung von Rainer Hachfeld. Parallel dazu erschien im Schaltzeit Verlag sein neuestes Buch:

Rainer Hachfeld: Ratte, Bär & Co. 100 Berliner Karikaturen aus 40 Jahren. Mit einem Grußwort von Walter Momper, einer üblen Nachrede von Martin Buchholz und historisch‐politischen Kommentaren von Gregor Schlegelmilch. Schaltzeit Verlag Berlin. ISBN 978‐3‐941362‐02‐4. Preis: 12,80 Euro. Erhältlich im Buchhandel, bei Amazon und direkt beim Schaltzeit Verlag.

Sowohl die Ausstellung als auch das Buch bieten vier Jahrzehnte bildsatirischer Durchleuchtung der Berliner Politik. Das garantiert ein beträchtliches visuelles Vergnügen mit tieferer politischer Bedeutung. Nun kann jeder selbst nachsehen und nachlesen, was seit dem derzeit wieder hoch aktuellen Todesschuss auf Benno Ohnesorg, am 2. Juni 1967, bis hin zum Wettbewerb für ein Einheitsdenkmal das Berliner öffentliche Leben bestimmt hat: Rainer Hachfeld hat die wesentlichen Ereignisse satirisch verzeichnet. Zu den „Berliner Karikaturen“ gehört auch eine Vielzahl von Blättern, die den deutschen Einigungsprozess kritisch begleiten.

Das Buch dokumentiert eine Ausstellung, die bei ihrer Premiere im Berliner Abgeordnetenhaus im März 2009 einen regelrechten Karikaturenstreit ausgelöst hatte: Einige Politiker wollten Obamas angeblich „zotenhafte“ Siegessäule ebenso wenig im Parlamentsgebäude sehen wie die Paarungsversuche von märkischem Adler und Berliner Bären, mit denen Hachfeld auf die gescheiterte Länderehe anspielte. Trotz heftiger Angriffe eröffnete Parlamentspräsident Walter Momper die – unzensierte – Ausstellung. Sein Grußwort ist in dem neuen Buch ebenso abgedruckt wie die Schmählaudatio auf Rainer Hachfeld durch den Kabarettisten und Sprach‐Akrobaten Martin Buchholz. Kommentare von Gregor Schlegelmilch erläutern dem interessierten Leser den historisch‐politischen Kontext der Karikaturen. Sämtliche Karikaturen der Ausstellung sowie zwei neu entstandene Zeichnungen sind hochwertig und großformatig reproduziert.

Rainer Hachfeld ist seit gut vier Jahrzehnten Karikaturist. Hierzulande hat er bislang in folgenden (zum Teil nicht mehr existierenden) Zeitungen veröffentlicht: Berliner EXTRA‐Blatt und ‐Dienst, 883, Die Neue, Der Abend, die tageszeitung, Berliner Allgemeine, Volksblatt, Neue Berliner Illustrierte, in diversen Studenten‐ und Gewerkschaftszeitungen, in Zitty, Tip, und Neues Deutschland. Da er als Zeichner die gesamte Weltpolitik begleitet, war und ist er aber auch in der internationalen Presse präsent, vor allem in Lateinamerika. In Europa drucken insbesondere Morgenbladet (Oslo) sowie in Le Monde und Courrier international (Paris) seine Zeichnungen. Er ist Träger zahlreicher nationaler und internationaler Preise.

Internationales Lob gibt es auf eiris.de zu lesen.